Erleben Sie unvergessliche Momente im Theater
Einzigartige Aufführungen für Jung und Alt
Mit der neuen Spielzeit 2026/2027 werden wieder sechs Aufführungen im Bürgerzentrum Kolpinghaus in Brilon gezeigt. Euch erwartet ein abwechslungsreiches Programm – von mitreißendem Schauspiel über humorvolle Komödien, bis hin zu spannenden Krimis und Musiktheater. Egal, ob Ihr schon seit Jahren dabei seid oder zum ersten Mal Theaterluft schnuppern wollt: Hier ist euer Platz.
Über "Bühne Brilon – So ein Theater!"
Ein Theater für kulturbegeisterte Menschen und einen besonderen Abend.
Wir – Marion Kürmann und Beate Weber – durften im vergangenen Jahr den Vorstand übernehmen und freuen uns riesig, gemeinsam mit Euch die Zukunft von Bühne Brilon – So ein Theater! zu gestalten. Unser Ziel? Theater, das verbindet. Abende, die man nicht vergisst, und ein Saal, der vor Energie und Begeisterung lebt. Denn eines ist sicher:
Wenn sich der Vorhang hebt und der Saal gefüllt ist, entsteht etwas ganz Besonderes – ein Moment, den man nur gemeinsam erleben kann.
"Ein Theater ist nur so gut wie sein Publikum"
6 Aufführungen 2026/2027
Beginn um 19:30 Uhr
Veranstaltungsort
Bürgerzentrum - Kolpinghaus Brilon
Eintrittskarten
ab 7. September 2026
www.ticket-regional.de und BWT Brilon
Vielfältige Aufführungen
Auch für die neue Saison 2026/2027 wurde ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt.
Saison 2026/2027
Freut Euch auf sechs Aufführungen aus klassischem Schauspiel, Komödie, Krimi und Musiktheater.

"Die Unsichtbaren – mein geheimes Leben als Superheld:in"
Schauspiel von Helmut Köpping und Ensemble
Es ist spät geworden, wie jeden Dienstag. An der Bushaltestelle der Linie 7 warten drei Menschen, die sich hier kennengelernt haben. Über ihnen leuchtet ein übergroßes Werbeplakat für den neuesten Superheld:innen-Blockbuster. Da sitzen die Lehrerin, die wieder viel zu lange in der Schule gearbeitet hat, der Pfleger auf dem Rückweg von seiner zermürbenden Spätschicht und eine Reinigungskraft, deren Schicht erst noch beginnt. Hier, im Schein der Reklame, haben die drei Alltagsheld:innen Zeit zu reden: über ihr Leben, ihre Arbeit, ihre geheimen Superkräfte und über ihre Wünsche. Ausgestattet mit Fan-Wissen über die beliebten Kino-Superheld:innen begeben sie sich auf eine Gratwanderung zwischen Realität und Fantasie um zu überprüfen, welche Superkraft am besten zu ihnen passt. Gemeinsam reflektieren die drei über Arbeit, Überforderung, gesellschaftliche Anerkennung, persönliche Stärken und Schwächen des Systems und stellen sich die Frage: Was braucht es in unserer Welt eigentlich dringender – Superkräfte oder faire Bedingungen? Inspiriert von großen Superheld:innen-Mythen entsteht ein Schauspielabend, der die Grenzen zwischen Held:in und Alltagsmensch verschwimmen lässt. Die Bühne wird zum Schauplatz großer Geschichten – über den Mut, sich dem Unmöglichen zu stellen, über Widerstandskraft, Veränderung und die Kunst, immer wieder aufzustehen. Eine ergreifende Hommage an all jene, die unsere Welt Tag für Tag retten – ohne dass sie jemand dafür feiert.
„Sei immer du selbst. Außer du kannst Batman sein. Dann sei Batman.“

22 Bahnen
Nach dem Bestsellerroman von Caroline Wahl
Tilda hat’s nicht leicht: Neben dem Mathestudium arbeitet sie im Supermarkt und versorgt die kleine Schwester Ida. Im Hamsterrad zwischen Uni, Haushalt und Job versucht sie für Ida ein kuschliges Zuhause zu erschaffen – nicht ganz einfach, da ihre Mutter alkoholabhängig ist und ihre beiden Väter schon seit langem das Weite gesucht haben. Zufluchts- und Freiheitsort für die beiden ist das Schwimmbad, in dem Tilda selbstvergessen ihre Bahnen zieht und Ida plantschend ihrem Alltag entflieht. Alles wird durcheinandergewirbelt, als Tilda auf den wortkargen Viktor trifft – und als sie ein verlockendes Angebot bekommt: Sie könnte eine Promotionsstelle in Berlin antreten. Doch was wäre dann mit Ida? Stilsicher, ironisch, mit scharfzüngigen Dialogen und doch warmherzig und berührend kreiert Caroline Wahl in ihrem Debütroman vielschichtige Figuren mit Ecken und Kanten und erzählt eine berührende Geschichte vom Flüggewerden, von Freiheit und Liebe.

KONSTELLATIONEN
Schauspiel von Nick Payne
Die Quantenphysikerin Marianne und der Imker Roland treffen bei einer Party aufeinander – und eigentlich könnte sich nun eine ganz gewöhnliche Beziehungsgeschichte abspielen. Mariannes Betätigungsfeld allerdings beschäftigt sich mit der Frage nach der Existenz von Paralleluniversen; und so läuft bereits das erste Kennenlernen der beiden in ganz unterschiedlichen Varianten ab. Da wird einmal eine Bemerkung missverstanden, mal zündet eine Pointe nicht, ein anderes Mal sind sich die beiden gegenseitig nicht sympathisch genug, und schon ist die gemeinsame Geschichte schon wieder vorbei. In anderen Fällen geht sie weiter, bis eine Meinungsverschiedenheit oder ein Seitensprung dazwischenkommen. Und andere Varianten der Geschichte führen Mariannes und Rolands Beziehung dennoch weiter – vielleicht, weil etwas ausgesprochen oder gerade nicht gesagt wurde. Die Frage nach einem (glücklichen?) Ausgang der Geschichte ist hier also weitaus komplizierter, da sie sich in jeder möglichen Realität neu stellt – verbunden mit einem Ob statt einem Wie. Nick Paynes experimenteller und neugieriger Text stellt vor dem Hintergrund der Multiversums-Theorie ganz nebenbei die großen Fragen unseres Daseins. Lassen Sie sich ein auf dieses Gedankenspiel der Möglichkeiten!
Nick Payne, geboren 1984, studierte an der University of York sowie an der Central School of Speech and Drama in London. Sein Debütstück »If There Is I Haven’t Found It Yet« wurde 2009 am Bush Theatre in London uraufgeführt und im selben Jahr mit dem George-Devine-Award ausgezeichnet. Die Uraufführungsproduktion seines Stücks »Konstellationen« 2015 am Royal Court Theatre lief auch mit großem Erfolg im Londoner West End. Für dieses Werk erhielt Payne den Evening Standard Best Play Award und eine Nominierung für den Olivier Award in der Kategorie »Best New Play«.
KONSTELLATIONEN ist die Aufführung als Ersatz zu EGAL. EGAL kann aus personellen Gründen des Rheinischen Landestheaters Neuss nicht gezeigt werden.

Wie aus dem Gesicht geschnitten
von Boris Dennulat
Nach einem Brandunfall ist Berits Gesicht bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Mehrere Jahre und dutzende Operationen später erhält sie endlich eine Gesichtstransplantation.
Auf der Straße begegnet sie einige Monate nach der Transplantation Lars, der vermeintlich auf Dienstreise unterwegs ist und versucht, sich die Zeit zu vertreiben – Berit bietet ihm eine Stadtführung an und zwischen den beiden funkt es. Kurz darauf eröffnet ihr Lars, dass Berit ihn an jemanden erinnert: vor einem halben Jahr starb Lars’ Frau Veronika an den Folgen eines Autounfalls – und spendete sämtliche ihrer Organe, inklusive ihrer Haut. Lars hat Berit als Empfängerin von Veronikas Spende ausfindig gemacht und aufgesucht, um sich zu vergewissern, dass ihr Gesicht »gut aufgehoben« ist. Daraufhin stattet Berit, die seit der Transplantation mit ihrer Identität hadert, Lars einen Besuch ab, um mehr über das erste Leben ihres neuen Gesichts zu erfahren. Als Berit dann auch noch Veronikas alte Tagebücher liest, fangen die beiden immer mehr an, sich zu vermischen …

Man kann auch in die Höhe fallen
nach Joachim Meyerhoff
Wenn Joachims 86-jährige Mutter in ihrem norddeutschen Städtchen jemanden am Bahnhof abholen oder wegbringen muss, freut sie sich, weil im türkischen Imbiss die Döner so gut schmecken. Als Joachim kommt, geht es nicht gut los, denn der Zug ist pünktlich. Dieses ungewöhnliche Ereignis verhagelt ihr die Laune, weil sie noch nicht aufgegessen hat, zudem müssen sie sich beeilen nach Haus zu kommen.
Während sie den beklagenswerten Zustand ihres Beifahrers betrachtet drückt sie das Gaspedal bis zum Anschlag durch und bei Joachim dreht sich aufgrund der völlig überhöhten Geschwindigkeit der Magen um. Er bekommt so gerade noch das Fenster geöffnet, bevor sich sein Magen auf den Seitenstreifen entleert und seine Mutter im »Schlaglochballett« den Wagen gemächlich zum Halten bringt.
So beginnt der Erholungs- und Rettungsurlaub von Joachim. Nach einem Schlaganfall und einem beispiellosen mentalen Absturz, hat er die Flucht ergriffen, um bei seiner Mutter wieder zu sich zu kommen. Ihre, vorsichtig ausgedrückt, unorthodoxen Lebensgewohnheiten, helfen ihm, wieder Boden unter den Füßen zu bekommen. Es entwickelt sich ein Sommer der besonderen Art, eine Mutter-Sohn-Begegnung, auf die niemand zu hoffen gewagt hatte.
Joachim Meyerhoff ist einer der bekanntesten Schauspieler des deutschsprachigen Theaters. Seit 2011 veröffentlicht Meyerhoff mit riesigem Erfolg die literarische Verarbeitung seiner Familiengeschichte.

Treffpunkt: Kiosk
Lieder und Erlebnisse rund um das Leben
Ob Büdchen, Späti oder Trinkhalle: Der lokale Kiosk ist Dreh- und Angelpunkt eines jeden Groß- und Kleinstadtviertels. Er ist Treffpunkt, Bühne und Brücke zwischen den Welten.
Hier begegnet die Rentnerin dem Schulkind, die Bauarbeiterin dem Yogalehrer, der Rechtsanwalt der Kunststudentin. Wo die Wege dieser Menschen sich sonst selten kreuzen würden, treibt die Lust auf neue Kreuzworträtsel, eine kalte Cola, ein cremiges Eis oder eine Schachtel Zigaretten sie alle an denselben Ort. Hier werden Pläusche gehalten, Herzen ausgeschüttet, Siege gefeiert und Konflikte gelöst. Es entstehen Geschichten im Vorbeigehen – und ist alles gesagt, geht jeder seines Weges. Bis der Kiosk erneut ruft.
Auf einer musikalischen Reise quer durch Schlager, Pop, Rock, Folk und Swing erzählt »Treffpunkt: Kiosk« von Geschichten aus dem Kiez – von Sehnsucht, Zusammenhalt und den kleinen großen Momenten des Lebens.
Wohlfühlatmosphäre
Der Veranstaltungssaal im Bürgerzentrum Kolpinghaus bietet eine einladende und angenehme Atmosphäre für alle Gäste. Ein barrierefreier Zugang ist vorhanden.
Gemeinsame Erlebnisse
Erfreuen Sie sich an lebhaften Abenden voller Applaus und Begeisterung. Bevor die Veranstaltung startet und auch während der Pause ist die Bar geöffnet.

Preise für Abos und Einzelkarten
Die Preise für Abonnentinnen und Abonnenten lohnen sich auf jeden Fall. Nur durch unsere Sponsoren die Sparkasse Mitte im Sauerland und der Stadt Brilon ist es möglich stabile Abo-Preise über einen langen Zeitraum anzubieten. Ein Theater-Abo ist auch ein schönes Geschenk für Freunde und Familie.
Weitere Details zu den Abos unter 0160 6500227 oder besucherringbrilon@gmx.de
Das war unsere Saison 2025/2026
Ein gut gefülltest Haus
Ein wunderbares Publikum
Mitreißendes Schauspiel
Humorvolle Komödien
Spannende Krimis
Musiktheater zum Mitsingen

